Dienstag, 3. Januar 2012

Lesestoff für Januar


1)
Lewis Caroll: Alice hinter den Spiegeln - Bisher ahbe ich den ersten Teil nur als Hörbuch gehört und die ersten paar Seiten auf englisch gelesen. Es wäre also eine Überlegung wert, mir den ersten Teil vorher nochmal reinzuziehen. Bin gespannt drauf, dass wunderbar mädchenhafte Cover von der insel klassik Ausgabe ist jedenfalls vielversprechend! (150 Seiten)

2)
Heinrich Heine: Aus den Memoiren des Herrn Schnabelewopski - Bisher kenne ich nur die Harzreise und hab mich über die ein oder andere ironische Bemerkung oder Wortspiel kaputtgelacht. Ach ja, und die bis heute ungebrochene Akutualität und so, wa? Ich steh auf die kleinen gelben Büchle a.k.a Reclams. In der Schule habe ich sie gehasst, aber so kann man immer ein Buch Büchle dabei. Bin eh schon kein großer Fan von öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Straßenbahn und der S-Bahn und ich hasse es, neben fremden Menschen zu sitzen, die dann schlimmstenfalls noch laut telefonieren, Döner essen, zu laut Musik hören, Alkohol trinken oder einfach nur stinken oder alles zusammen. mit guter Lektüre oder Musik im Ohr wird das erträglicher. (70 Seiten)

3)
August Strindberg: Totentanz - Mich hat der makabere Titel angesprochen. Der Klappentext verrät, dass es sich um "das Urmuster aller Ehedramen" handelt und das macht es gleich doppelt interessant. Eigentlich lese ich ungern Dramen, weil sie eben zur Aufführung und nicht zum Lesne bestimmt sind, aber nicht alles interessante wird hier und heute aufgeführt. (135 Seiten)

4)
Die Edda des Snorri Sturloson - Die Edda ist die "Gesamtdarstellung der nordgermanischen Mythologie". Ich kenn mich da bisher kein bisschen aus. Überhaupt will ich 2012 mehr Grundlagentexte lesen, um zu wissen, was denn eigentlich die verschiedenen Kulturen ausmacht und wo sie herkommen. (81 Seiten + 180 Seiten Anmerkungen)

5)
Walter Moers: Das Labyrinth der träumenden Bücher - Ich habe schon etwa die Hälfte gelesen und es gefälllt mir immer besser. Die anderen Mythenmetzromane habe ich leider noch nicht gelesen, aber dieser ist auch ohne Vorwissen verständlich. Der große zamonische Schriftsteller begibt sich hier wieder nach Buchhain, weil er einem mysteriösen Brief, den er erhalten hat, nachgehen will. Bei seinem Besuch erlebt er die neu aufgebaute Stadt, in der sich viel verändert hat. In einem Qualmoir, einer art Gaststätte für Raucher, trifft er eine alte Bekannte wieder, er entdeckt den Buchwein für sich und lernt den Puppetismus kennen.
an genau der Stelle bin ich gerade und kann euch das Buch nur empfehlen. Es strotzt vor Anspielungen auf die Realität. Außerdem fördern die vielen, großen, in den Textfluss eingebundenen Zeichnungen zum die Vorsellungskraft, ohne zuviel vorzugeben. (426 Seiten)

6)
Alice Munro: Himmel und Hölle (neun Erzählungen) - Das Buch ist ein Weihnachtsgeschenk von meinem Onkel. Die Autorin ist Nordamerikanerin und laut Klappentext für den Literaturnobelpreis im Gespräch. Ich hab natürlich noch nie was von ihr gehört, aber freu mich auf das Buch. Sie schafft es angeblich, in jeder der neun Geschichten soviel wie in einem Roman unterzubringen. (insgesamt 380 Seiten, wobei ich mich frage, ob es Sinn macht, die Geschichten in einem Rutsch zu lesen. Das entscheide ich spontan.)

7)
 J.R.R Tolkien - Der Herr der Ringe - Das ist für mich so eine Art Treppenwitz, weil ich die Bücher nachdem ich alle Filme gesehen habe, geschenkt bekam und schon zwei Mal anfing, sie zu lesen, aber beide Male stecken geblieben bin, weil mir andere Bücher oder andere Sachen dazwischen kamen. Irgendwie bezweifle ich, dass es dieses Mal klappt. Für den Januar reichts wahrscheinlich auch mal wieder nicht, aber die Bücher liegen seit heute wieder auf meinem Nachttisch. (Sackzement, der Klettverlag hat echt am Schuber gespart, gar nicht so einfach, die insgesamt 1347 Seiten in 3 Büchern da raus zu bekommen.)

Insgesamt kann ich gar nicht abschätzen, wie weit ich mit dem Lesefutter komme. Mir scheinen 2718 Seiten jedenfalls nicht machbar, außer ich lese jeden Abend etwa 100 Seiten. Zum Glück lese ich ziemlich schnell (Liebe Grüße an leidgeprüfte Nebensitzer, die sich mit mir Bücher oder Kopien teilen wollten!), aber habe das in den letzten Monaten leider kaum getan. Verlernt haben werde ichs wohl nicht, aber ich muss echt drauf achten, dass in meinem Tagesablauf wieder einzuplanen. (und dafür bissle Internet und Glotze wieder auszuplanen.)

Bis ich das erste Buch ausgelesen hab, werd ich hier auch ein wie auch immer geartetes Bewertungssystem vorstellen. Welche Kategorien würden euch da interessieren?


Kommentare:

  1. bei mir funktioniert der blaue leider auch nicht wirklich brauch ewig bis mein nagellack ab ist.

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  3. Hmm Metal und Bücher. Ich denke, dass ich dich auch mal einfach so abonnieren kann.

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  4. WOW, sehr gemischt und gute Wahl, Caroll, Heine und Strindberg und natürlich Herr der Ringe finde ich spitze.

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  5. Ich bin eine Langsam/Normalleserin, schaffe aber im Monat so 9 Bücher, worauf ich so stolz bin. :D
    Allerdings hab ich auch ne Menge Zeit zum Lesen/ich nehme sie mir.

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